Tierpsychologischer Service

Fachrichtung Katze


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Beutefang


 

Beutefangverhalten ( Ontogenese ) Jugendentwicklung

Auch wenn es oft anders aussieht, die Jungkatze lernt die einzelnen Bewegungsabläufe nicht.

Alle wesentlichen Elemente des Beutefanges sind jeder gesunden Katze angeboren. Keine dieser Bewegungsweisen muss ( im üblichen Sinn ) erlernt, bzw. erworben werden.

Spielende Katzen trainieren: Sie stärken damit ihre Muskeln, Sehnen und Knochen und steigern so die Treffsicherheit und den Erfolg der einzelnen Bewegungsausführungen, ohne die angeborenen Bewegungsmuster zu verändern ( Reifung ).

Auf dem Video erkennt man ganz deutlich die Übersprunghandlung von Katze Coco. Die Katze tippt die Maus mit der Pfote an, verharrt bewegungslos aus, schaut gleichgültig in die Gegend – um dann wieder die Beute zu bewegen, anzustupsen.

Gleichzeitig erkennen wir an Cocos Reaktion das Gehemmte Spiel. Coco findet die Beute zwar interessant, spielt mit ihr, wirbelt die Maus umher, aber alles doch recht träge. Woran liegt das?

Es gibt verschiedene Gründe für das Verhalten: Die Stimmung ist nicht die richtige. Oder das Beutetier ist zu reizlos. Die Tageszeit spielt eine Rolle, oder auch eine ungewohnte Umgebung.... in unserem Fall war Coco vermutlich satt. Sie hatte gerade ihren Mittagssnack verspeist und hatte keinen Hunger. Dennoch muss sie im Training bleiben. Jede Katze. Denn wie sonst sollte eine gerade mal satte Mutterkatze ihre Jungen mit Nahrung versorgen. Alles andere als nur ein Spiel und grausam ist es aus diesem Grund schon gar nicht: Es ist überlebensnotwendig.