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Erste Hilfe für
Katzen
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es war einer dieser wunderbaren Hochsommertage, die selbst das Sauerland
zu bieten hat. Unsere ganze Katzenbande verbrachte die Zeit auf dem
Balkon.
Kashra hatte scheinbar morgens den
Artikel über Rohfütterung gelesen und nun sah sie sich in der
vermeintlich glücklichen Lage das sogleich umzusetzen. ICH HATTE KEINE
CHANCE!!! Blitzartig verschwand die Wespe in Kashras süßer
Zuckerschnute.
Kashra machte einen gewaltigen Satz
und lief irritiert in die Wohnung. Ich war rasch bei ihr und versuchte
herauszufinden wo es ihr weh tat.
Sie schüttelte aber nur den Kopf
und schien ansonsten ohne Schmerzen und ok zu sein. Ich stellte etwas
von ihrem Lieblingsfutter hin und sah dass sie zwar WOLLTE - aber
offensichtlich nicht fressen KONNTE. Sie schien mir mehr und mehr apathisch. Höchste Zeit den Tierarzt anzurufen!!!
Zwischen dem Insektenstich und
meinem Telefongespräch lagen ca. 10 Minuten. Die Fahrt zum Arzt nahm
weitere 5 Minuten in Anspruch. Kashra war wach, schien aber ziemlich
schlapp zu sein.
Dank dem Telefonat wurden wir beim
Tierarzt schon erwartet und es ging nun ganz schnell. Ihr Mundraum wurde
gründlich untersucht und tatsächlich steckte der komplette Giftapparat
der Wespe im hinteren Bereich ihrer Zunge.
Mit einer Helferin und mir als
"Trostspenderin" entfernte die Ärztin den Stachel und gab
Kashra noch ein immunstärkendes Aufbaupräparat.
Wieder zu hause erholte sich unsere
flotte Biene rasch und zeigte ihr Interesse für Wespen bereits am
nächsten Tag wieder...
Keiner wünscht sich solch eine
Notsituation und dennoch passiert es plötzlich. Und dann heißt es:
Ruhe bewahren!
Feststellen was genau passiert ist!
Erstmaßnahmen am Tier ergreifen!
Notfalls den Tierarzt
verständigen!
Hilfreich ist es auch, ein
detailliertes Fachbuch zu Rate zu ziehen, z.B. ...
"Erste Hilfe für meine
Katze", Kosmos Verlag, ISBN 3-440-09131-7
"Naturheilpraxis Katzen",
G/U, ISBN 3-7742-5091-x
... und das sollte man sich
idealerweise auch VORHER mal
durchlesen :-))
Noch besser ist natürlich ein
spezieller 1. Hilfe Kurs für
Tiere. So etwas bietet oft auch die VHS an.
Oder Sie fragen einfach mal bei einem ortsansässigen Tierheilpraktiker
oder einem Tierarzt an.
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