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Impfplan
Neue
Impfung für Hunde und Katzen
Tierfreunde
müssen sich künftig an einen neuen Impfrhythmus für ihre Vierbeiner
gewöhnen. Laut der neuen Impfempfehlung für Hunde und Katzen müssen
die Tiere nur noch alle drei bzw. vier Jahre ihre Pflichtimpfung einnehmen. Dr. Burkhard
Wendland, Tierarzt, erklärt, was das für Katzen- und Hundehalter
bedeutet:
1.
Was beinhaltet die neue Regelung der Impfung?
Es
ist so, dass mehr Tiere geimpft werden müssen, das einzelne Tier aber
nur so häufig wie nötig. Neu sind folgende Gedanken: Die Impfung ist
die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung von Infektionskrankheiten.
Eine vollständige Grundimmunisierung ist Voraussetzung für einen
optimalen Schutz des Einzeltieres.
2.
Welche Impfungen sind konkret betroffen?
Das
ist die so genannte Grundimmunisierung. Sie ist erst mit der Beendigung
des 1. Lebensjahres abgeschlossen: Beim Hund zum Beispiel in der 8.
Woche, 12. Woche, 16. Lebenswoche und im 15. Lebensmonat. Bei der Katze
ist es ähnlich. Die Regelungen für Kaninchen und Frettchen findet man
im Internet unter
www.smile-tierliebe.de.
3.
Welche Abstände gibt es künftig?
Die
Impfintervalle (Nachimpfungen bzw. Auffrischung) richten sich nach den
Angaben der Hersteller. So kann etwa die Staupe nach Grundimmunisierung
beim Einsatz von Nobivac SHP nur noch alle drei Jahre geimpft werden.
Allerdings ist beim Hund die Impfung gegen Leptospirose jährlich, bei
Jagdhunden halbjährlich zu wiederholen. |